Hallo in die Ferne,
diese Woche gibt es nichts groß zu sagen, außer dass ich Taiwan immernoch in allen bunten Farben sehe.
Und ich bin gerade so glücklich in meiner Familie, wie ich ja schon im letzten Beitrag geschrieben habe. Vorallem meine Gastschwestern habe ich soooooo lieb!
Meine Gastmama bäckt jetzt immer jeden Abend Brot selbst, da sie in der neuen Wohnung einen Ofen haben. Also eigentlich zwei, einen normalen und einen Brotbackofen. In der letzten Wohnung hatten sie keinen, überhaupt ist es sehr unüblich hier, dass man einen Ofen besitzt (geschweige denn einen Mixer, Nudelholz oder Küchenmixer).
Desweiteren ist meine Haut zurück in Sanxia wieder sehr viel besser geworden (viellleicht liegt es an der Luft oder dem Essen, ich weiß es nicht).
Oh mein Gott, ich habe diese Familie so lieb!
Ich habe euch ja schonmal erzählt, dass meine große Gastschwester diesen Sommer auch für ein Jahr in den Austausch gehen wird. Und ihre Erstwahl war Deutschland! Leider ist sie nun nach Belgien gekommen, in den französisch sprechenden Teil von Belgien, aber na gut. Ich denke, dass es eigentlich egal ist, wohin man in den Austausch geht. Man wird so viele neue Dinge kennenlernen und Erfahrungen machen und das Land lieben lernen. Vielleicht kann ich sie ja mal besuchen :)
Eine weitere Nachricht ist, dass ich den Test, von dem ich im letzten Blog erzählt habe jetzt doch machen kann.
In Taoyuan - das ist ein Ort außerhalb, aber nicht weit, von Taipei City - gab es noch freie Plätze (18!). Das habe ich ziemlich spät abends auf der Homepage gesehen (okay, es war ca. 23:30 Uhr) und ich war so überrascht, dass ich mich noch in dieser Nacht angemeldet habe (Danke an Greta, die eine Stunde ihres Schlafes für mich geopfert hat, um mir zu erlären, was und wo ich klicken muss!!! haha). Zumindestens bin ich jetzt für den Test B angemeldet; ich habe ein bisschen Bammel davor, aber da ich ja jetzt wieder Chinesischunterricht habe, und zwar gefüllt mit Lernstoff bis obenhin, und ich mich jetzt jeden Montag mit meiner Dresden-Freundin zum Lernen treffe (ihr Chinesisch ist wirklich richtig gut!), denke ich positiv und hoffe das Beste!
Dienstag hatte ich einen Macaron Backkurs. Vegane Macarons in Taiwan :)
Ich habe diesen Backkurs von dem Inhaber der veganen Bäckerei empfohlen bekommen. Allerdings gab es ein paar Probleme mit dem Anmelden, da Rotary sagt, dass man während der Schulzeit nirgendwo hin darf, egal was man machen will (der Kurs war am Dienstag von 14 - 18 Uhr und die Schule geht normalerweise immer bis 16:20 Uhr). Allerdings haben wir dann nach langem Hin und Her doch noch eine Lösung gefunden und ich konnte teilnehmen.
Am Donnerstag hatten wir wieder culture class, aber diesmal nicht in der Schule (also ist nicht meine Schule, sondern man muss ein bisschen mit der MRT fahren), sondern in Banqiao, allerdings auch in einer Schule. Denn wir haben einen Tanz einstudiert 小蘋果 (xiao ping guo - kleiner Apfel) und ein Lied 對不起, 我的中文不好 (dui bu qi, wo de zhong wen bu hao - Entschuldignung, mein Chinesisch ist nicht gut), welche wir dann am Samstag aufführen wollten.
Es war für eine Ausstellung gedacht, welche hieß "Taiwan, mein 2. Zuhause", in denen wir Dinge ausgestellt haben, die wir in der culture class gemacht haben (z.B. traditionelle Laternen). Allerdings waren von mir keine Dinge dabei, denn ich bin erst nach Chinesisch Neujahr in die culture class gekommen, das heißt, es gab von mir keine Dinge die man ausstellen konnte. Die anderen Austauschschüler sind ja schon seit letztem Sommer in der culture class. Meine Schule war damals leider nur etwas zu spät unsere Namen in die Listen einzutragen und danach war es zu spät. Aber das ist okay, ich bin ja jetzt dabei und das Tanzen und Singen war wirklich sehr lustig (ich habe mich einmal richtig doof vertanzt und ich stand in der ersten Reihe, aber ich hab's mit Fassung getragen - haha!)
Weil ich nach der Ausstellung noch nichts vorhatte, sind meine Dresden-Freundin und ich zusammen nach Zhishan gefahren (sie wohnt dort und sie meinte, es ist da wunderschön). Und sie hatte recht. Ich möchte euch gerne die Fotos zeigen:
diese Woche gibt es nichts groß zu sagen, außer dass ich Taiwan immernoch in allen bunten Farben sehe.
Und ich bin gerade so glücklich in meiner Familie, wie ich ja schon im letzten Beitrag geschrieben habe. Vorallem meine Gastschwestern habe ich soooooo lieb!
Meine Gastmama bäckt jetzt immer jeden Abend Brot selbst, da sie in der neuen Wohnung einen Ofen haben. Also eigentlich zwei, einen normalen und einen Brotbackofen. In der letzten Wohnung hatten sie keinen, überhaupt ist es sehr unüblich hier, dass man einen Ofen besitzt (geschweige denn einen Mixer, Nudelholz oder Küchenmixer).
Desweiteren ist meine Haut zurück in Sanxia wieder sehr viel besser geworden (viellleicht liegt es an der Luft oder dem Essen, ich weiß es nicht).
Oh mein Gott, ich habe diese Familie so lieb!
Ich habe euch ja schonmal erzählt, dass meine große Gastschwester diesen Sommer auch für ein Jahr in den Austausch gehen wird. Und ihre Erstwahl war Deutschland! Leider ist sie nun nach Belgien gekommen, in den französisch sprechenden Teil von Belgien, aber na gut. Ich denke, dass es eigentlich egal ist, wohin man in den Austausch geht. Man wird so viele neue Dinge kennenlernen und Erfahrungen machen und das Land lieben lernen. Vielleicht kann ich sie ja mal besuchen :)
Eine weitere Nachricht ist, dass ich den Test, von dem ich im letzten Blog erzählt habe jetzt doch machen kann.
In Taoyuan - das ist ein Ort außerhalb, aber nicht weit, von Taipei City - gab es noch freie Plätze (18!). Das habe ich ziemlich spät abends auf der Homepage gesehen (okay, es war ca. 23:30 Uhr) und ich war so überrascht, dass ich mich noch in dieser Nacht angemeldet habe (Danke an Greta, die eine Stunde ihres Schlafes für mich geopfert hat, um mir zu erlären, was und wo ich klicken muss!!! haha). Zumindestens bin ich jetzt für den Test B angemeldet; ich habe ein bisschen Bammel davor, aber da ich ja jetzt wieder Chinesischunterricht habe, und zwar gefüllt mit Lernstoff bis obenhin, und ich mich jetzt jeden Montag mit meiner Dresden-Freundin zum Lernen treffe (ihr Chinesisch ist wirklich richtig gut!), denke ich positiv und hoffe das Beste!
Dienstag hatte ich einen Macaron Backkurs. Vegane Macarons in Taiwan :)
Ich habe diesen Backkurs von dem Inhaber der veganen Bäckerei empfohlen bekommen. Allerdings gab es ein paar Probleme mit dem Anmelden, da Rotary sagt, dass man während der Schulzeit nirgendwo hin darf, egal was man machen will (der Kurs war am Dienstag von 14 - 18 Uhr und die Schule geht normalerweise immer bis 16:20 Uhr). Allerdings haben wir dann nach langem Hin und Her doch noch eine Lösung gefunden und ich konnte teilnehmen.
Zuerst wurde eine Art "Schnee" hergestellt
Dann Mandelmehl und Lebensmittelfarbe oder Kakao oder Matcha dazu.
Wir haben Spritzbeutel aus Deutschland verwendet . . .
. . . um die Creme auf die Macarons zu spritzen.
Nach 3-4 Stunden dann die Ergebnisse :)
Am Donnerstag hatten wir wieder culture class, aber diesmal nicht in der Schule (also ist nicht meine Schule, sondern man muss ein bisschen mit der MRT fahren), sondern in Banqiao, allerdings auch in einer Schule. Denn wir haben einen Tanz einstudiert 小蘋果 (xiao ping guo - kleiner Apfel) und ein Lied 對不起, 我的中文不好 (dui bu qi, wo de zhong wen bu hao - Entschuldignung, mein Chinesisch ist nicht gut), welche wir dann am Samstag aufführen wollten.
Es war für eine Ausstellung gedacht, welche hieß "Taiwan, mein 2. Zuhause", in denen wir Dinge ausgestellt haben, die wir in der culture class gemacht haben (z.B. traditionelle Laternen). Allerdings waren von mir keine Dinge dabei, denn ich bin erst nach Chinesisch Neujahr in die culture class gekommen, das heißt, es gab von mir keine Dinge die man ausstellen konnte. Die anderen Austauschschüler sind ja schon seit letztem Sommer in der culture class. Meine Schule war damals leider nur etwas zu spät unsere Namen in die Listen einzutragen und danach war es zu spät. Aber das ist okay, ich bin ja jetzt dabei und das Tanzen und Singen war wirklich sehr lustig (ich habe mich einmal richtig doof vertanzt und ich stand in der ersten Reihe, aber ich hab's mit Fassung getragen - haha!)
Beide Gruppen der culture class.
Die zwei (Amerika und Brasilien) haben durch das Programm geführt und ein paar Bilder gezeigt.
Beim Singen, ich sitze ganz links mit dem Deutschland Haarband - hihi
Und unser Tanz, ich bin ganz vorne, zweite von links.
Und das war dann der Ausstellungsraum.
Weil ich nach der Ausstellung noch nichts vorhatte, sind meine Dresden-Freundin und ich zusammen nach Zhishan gefahren (sie wohnt dort und sie meinte, es ist da wunderschön). Und sie hatte recht. Ich möchte euch gerne die Fotos zeigen:
Es war ein bisschen wie im Sommer an der Elbe entlang zu spazieren, es war warm, man hat die Vögel gehört, manche sind gejoggt oder Radgefahren, es war richtig schön!
Haha - dieses Schild besagt, dass man auf dieser Fläche kein Gemüse anbauen darf. Allerdings ist es einmal durchgestrichen und dahinter ist ein Kreuz - ist das dann doppelte Verneinung? :)
Das ist der Eingang zu einem Tempel, der ist direkt neben dem Haus von meiner Freundin.
Und abends gehen die Laternen immer an.
Das war meine Woche, ich bin super glücklich!!!
Und das liegt ganz bestimmt auch zum Teil an meiner Familie, denn in ihrer Familie fühle ich mich wirklich als Tochter und Schwester aufgenommen.
Heute haben wir zusammen Pizza gemacht. Bzw. die Pizza ist gerade im Ofen und ich schreibe den Blog, aber Fotos gibt es trotzdem schon:
Die Variante mit Fleisch und Fisch und Käse
Die andere Variante ist geteilt, einmal mit allem und einmal mit Gemüse und Ananas und
Erdnuss-Mandel-Käse
Die tollste Schwester und ich :)
Tja, und jetzt bin ich tatsächlich schon über 200 Tage in Taiwan, exakt 6 Monate und 18 Tage. Und es sind noch knapp über drei Monate, in denen ich schon wieder nach Hause komme.
Und ich habe mich neulich mit meiner Freundin darüber unterhalten: es wird einem so oft gesagt, wie schön es ist, dass wir bald wieder da sind. Und das mag auf der einen Seite sicherlich auch wahr sein, denn es gibt bestimmte Dinge, die man doch ab und zu mal vermisst. Aber von diesem Jahr nur die Erfahrungen und Erinnerungen mitnehmen zu können, scheint manchmal nicht genug. Selbst wenn man wiederkommt, wird es nie wieder so werden, wie in dieser Zeit, jeder Tag ist einzigartig. Und jede Erinnerung wird man mit einem Ort, bestimmten Personen und Gefühlen verbinden.
Und wisst ihr was? Es ist ein unglaublich schönes Gefühl, wenn man es endlich geschafft hat, zu verstehen und zu begreifen, was es bedeutet im "Hier und Jetzt" zu leben. Und sich nicht ständig auf etwas vorzubereiten, dass noch ewig weit in der Zukunft liegt. Ab und zu sollte man vielleicht doch den nächsten Schritt planen, das ist wahr. Aber den Moment zu geniessen, mit den Personen, die um dich sind, ist so unglaublich wichtig.
Ich bin sehr glücklich!
Hab euch alle sehr lieb!
Eure Anna




















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