Nach entspannten
Aufstehen ging es heute zum Frühstück in die vegane Bäckerei im Osten von
Taipei.
Wer meinen Blog schon letztes Jahr ab und zu mit verfolgt hat, weiß wahrscheinlich schon, dass diese Bäckerei ein besonderer Teil meines Austausches war, einfach nur, weil ich dort gerne und vor allem immer willkommen war!
Wer meinen Blog schon letztes Jahr ab und zu mit verfolgt hat, weiß wahrscheinlich schon, dass diese Bäckerei ein besonderer Teil meines Austausches war, einfach nur, weil ich dort gerne und vor allem immer willkommen war!
Heute Morgen waren die Regale allerdings noch leer. Durch den Taifun war die Bäckerei 2 Tage nicht in Betrieb und heute Morgen musste erst alles frisch hergestellt werden. Deshalb durften wir auch ein frisch gebackenes Schokobrot probieren!
Das war himmlisch!
Nach langem
Quatschen mit dem Inhaber der Bäckerei, der sich beim ersten Blick an mich
erinnert hat (juhuu!), ging es nach Ximen.
Ximen konnte ich nie besonders gut leiden, weil dort immer sehr viele Leute
waren und alles sehr laut und bunt ist. Ich habe nie ganz verstanden, warum die
meisten der Austauschschüler es geliebt haben nach Ximen zu gehen. Allerdings
wusste ich, dass es dort, das 西門紅樓
gibt. Ein rotes altes Haus im japanischen
Stil. Heute gibt es darin einen kleinen Markt und Stände, wo selbstgemachte
Dinge verkauft werden: von Klamotten, über Notizbücher bis hin zu Überzügen für
große Reisekoffer.
Bilder von dem Markt habe ich nur noch vom letzten Jahr:
Bilder von dem Markt habe ich nur noch vom letzten Jahr:
Hier noch ein paar weitere Eindrücke von Ximen aus diesem Jahr:
Suchbild: Wo ist Mama?
Man kann in Ximen übrigens auch Schulkleidung kaufen.
Schulkleidung aus meiner ehemaligen Schule in Taiwan habe ich auch gefunden!
Ich habe mir eine Taiwan-Haargummi gekauft!!! Taiwan-Style ;)
Mama und ich haben dort wirklich eine ganze Weile verbracht, um weitere
Geschenke und andere Dinge zu kaufen :)
Am späten
Nachmittag sind wir dann noch mit der Metro nach Gongguan gefahren.
Ich finde
das ziemlich cool, dass ich mich so nach und nach an alle Metro-Stationen in
Taipei erinnern kann!
Denn von dieser Gongguan-Station ist es nicht weit bis nach Treasure Hill.
Treasure Hill habe ich damals durch meine dänische Freundin entdeckt, die immer drauf und dran war mit Hilfe eines Lonely-Planet-Reiseführers, immer wieder neue Attraktionen, die nicht wie Sehenswürdigkeiten im Vordergrund stehen, zu erkunden.
Treaure Hill ist so ein Ort, den nicht mal alle Taiwaner kennen. Ich habe im Internet eine sehr gute Beschreibung gefunden, für das, was Treasure Hill eigentlich ist:
„Als Chiang
Kai-shek [damaliger Präsident von Taiwan] Ende der 1940er Jahre mit tausenden
Veteranen vom Festland hierher kam, gab es schlicht zu wenig Platz für die
neuen Siedler, so dass sich überall im Land illegale Siedlungen
bildeten. Eine davon war Treasure Hill am Ufer des Xindian-Flusses, nur
einen Steinwurf von der größten Uni Taiwans, der National Taiwan University,
entfernt. Bis die Stadtregierung 2007 das Areal schloss, um es umfangreich zu
restaurieren, war es darüber hinaus ein wichtiger Treffpunkt für Taipehs
alternative Szene: Auf Hausdächern wurden Kunst-Performances und Musikfestivals
abgehalten und einige der Gebäude dienten schon damals als Studios, Galerien
und Cafés.
Nach der Wiedereröffnung 2010 hat Treasure Hill zwar seinen Hausbesetzer-Charme und auch den Großteil seiner ursprünglichen Bewohner verloren. Dennoch lohnt sich ein Spaziergang bzw. ein Fahrradausflug hierher – vor allem wegen der netten Galerien und der spektakulären Lage: Der Xindian-Fluss wurde in den letzten Jahren extensiv renaturiert und für die Stadtbewohner zugänglich gemacht. Nun kann man seinem Verlauf kilometerweit folgen und bekommt einen ganz besonderen Blick auf die Stadt.“
Nach der Wiedereröffnung 2010 hat Treasure Hill zwar seinen Hausbesetzer-Charme und auch den Großteil seiner ursprünglichen Bewohner verloren. Dennoch lohnt sich ein Spaziergang bzw. ein Fahrradausflug hierher – vor allem wegen der netten Galerien und der spektakulären Lage: Der Xindian-Fluss wurde in den letzten Jahren extensiv renaturiert und für die Stadtbewohner zugänglich gemacht. Nun kann man seinem Verlauf kilometerweit folgen und bekommt einen ganz besonderen Blick auf die Stadt.“
Auf dem Weg nach Treasure Hill muss man erstmal an viel befahrenen Straßen entlanggehen. Eben typisch asiatische Hauptstraßen.
Dieser Ort ist
wirklich sehr speziell und ich bin froh, dass meine Freundin mir damals diesen
Ort gezeigt hat. Und zudem fühlt es sich sehr gut an, einem Stück Geschichte
von Taiwan so nah zu sein! Desweiteren ist Treasure Hill ein bisschen
abgelegen, sodass man auch sich selbst sehr speziell fühlt, weil man einer von
wenigen ist, die diesen wunderbaren Ort kennen!
Am Abend ging es wieder zum vegetarischen Buffet.
So ließen wir
den Tag ausklingen, und fielen am Abend müde in unsere Betten.











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